Hier ist eure DisasterBand

BAND NAME DISASTER - fünf Musiker, sechs Meinungen - nach jahrelangen Diskussionen einigte sich die Band darauf, sich nicht auf einen gemeinsamen Namen einigen zu können. So entstand das BAND NAME DISASTER.

Die Gruppe bewegt sich musikalisch nach eigenem Bekunden in der selbst so bezeichneten Schublade "Rough Pop" (ist das alter, nativer Pop-Rock, kompatible Unterhaltung für die ganze Familie, oder der Schwanengesang der handmade Music mit echtem Schweiß? Egal: Was zählt, sind Energie und Emotionen). Sie spielt ausschließlich Kompositionen aus eigener Feder, ergänzt durch ganz wenige, ausgesuchte Songs der Weltliteratur in eigener Bearbeitung (AC/DC, NANCY SINATRA). In der aktuellen Besetzung besteht die Formation seit Sommer 2015. Die einzelnen Musiker sind jedoch keinesfalls Anfänger, wie die musikalischen Werdegänge beweisen...

Helen Herrmann

Gesang, Text

Helen Herrmann oder "The Voice of BND" - geboren 1986 in Speyer, aufgewachsen in Mechtersheim ("Meedersche"), wohnhaft in Haßloch (weil man dann ne kostenfrei Jahreskarte für den HolidayPark bekommt). Die Liebe zur Musik entdeckte sie bereits  im zarten Alter von 5 Jahren in der musikalischen Früherziehung, bei der sie u. a. den Song "Liebe Sonne komm herunter" sowie die Geschichte von "Peter und der Wolf" erlernte. Ihre erste Bühnenerfahrung sammelte sie mit 9 Jahren, als sie eigene Weisen bei Familienfeiern vortrug. Schon damals wurde deutlich: Helen ist eine "Rampensau"!

Das Spielen eines Instruments blieb nicht unversucht. Sie besuchte die Blockflöten-AG in der Grundschule und nahm Klavierunterricht. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass ihr der Gesang besser liegt. Vor allem kann man immer und überall loslegen, ohne dabei einen riesigen Tastenkoloss mit sich herumzuschleppen. Und eine Blockflöte ist eben einfach "uncool". Es dauerte jedoch lange, bis Helen wieder den Weg auf die Bühne gefunden hat. Erst 2009 wurde kurzerhand die Band PIXELS gegründet, um am Rockpreis 2010 teilzunehmen und danach wieder aufgelöst zu werden. Kurz darauf fand sich die Formation "BND" - BAND NAME DISASTER - zusammen, bei der Helen bis heute als das "Küken" in der Runde die etwas angewachsenen Herren auf Trab hält und für den stimmlichen und textlichen Input sorgt. Eine Zeit lang war sie auch als "Piratenbraut" bei den PIRATES OF LOVE bekannt.
Ihre Stärken: Luftgitarre spielen
Ihre Schwächen: kann während sie singt nicht im Takt klatschen, Schokolade

Christian Weiß

Gitarre, Komposition, Text

Christian wurde im letzten Jahrtausend als uneheliches Kind von Keith Richards und einem Fender Tweed Deluxe am Rande des Ruhrgebiets geboren. Er verdiente das Geld für seine erste Gitarre unter Tage durch das Ziehen von Kohlekarren und dem Freibeißen von Kohleflözen. Schon früh wurde er Mitglied der Kirche zum heiligen Bluesrock, um nach dem Umzug in die Pfalz unter Einfluss von Zwangsweinschorle zum schrammelnden Gott der Dissonanz bekehrt zu werden.

In den 90ern las er erste Messen mit ELEPHANT BANGS TRAIN (legendär, instrumental, nicht erfolgreich), später mit MAINS ON 4 (fett, sättigend und bedient) und STILLES GRÜN (toll, einmalig, leider sofort aufgelöst). Nach kurzer Virusinfektion mit spanischem Flamenco-Liedgut wurde Christian auf dem Speyerer Altstadtfest von polizeibekannten Musikern shanghait und fristet sein Dasein seitdem als Gitarren-Sklave bei BAND NAME DISASTER. Christian ernährt sich von Plektren und Fremdwörtern.

Seine Stärke: Er hat immer die passende Gitarre zum Wetter

Seine Schwäche: Er hat immer die passende Gitarre zum Wetter

Peter "Pete" Beenken

Bass, Komposition, Text, Jägermeister

Peter wurde 1969 in Speyer geboren, wo er noch heute zumeist im Bierbrunnen wohnt (es wird behauptet, er sei dort auch geboren). In den 80ern musikalisch sozialisiert begann er als junger Spund Trompete zu spielen (es geht die Legende, er sei durch das Trompetenspiel des Streifens "Winnetou III" dazu inspiriert worden, nachdem der Häuptling der Apachen von einem gewissen Herrn Rollins niedergestreckt und von der 7. Kavallerie betrauert wurde). Nachdem er „Take Five“ mehr schlecht als recht blasen konnte, war allerdings die Luft schon wieder raus. Ohne Vorkenntnisse beschloss der nun pubertierende Autodidakt und Luftikus, sich dem Stromgitarrenspiel zu widmen. Flugs mit einigen, ebenfalls pubertären Kumpels zusammengetan, entstand die mehr oder weniger legendäre Formation THE DISKUSSIONSRUNDE IN DER LESELAUBE (manche behaupten die Musik wäre genauso wirr wie der Bandname gewesen). Nach einigen Jahren beschloss der zum Cowboystiefel tragenden Mann Gereifte, eine längere musikalische Pause einzulegen, um sich „was weiß denn ich was“ (Bierbrunnen) zu widmen. Erst im angehenden nächsten Jahrhundert wendete er sich wieder dem Saitengezupfe zu. Allerdings musste der mittlerweile frühgreise Möchtegerngitarrist feststellen, dass ihm das mit den 6 Saiten (mindestens 2 zu viel), den vielen verschiedenen Akkorden, Dur und Moll (6er, 7er, sus, Häää!?) mittlerweile (manche behaupten: schon immer) viel zu kompliziert geworden war. Also erwarb Peter flugs ein Instrument mit weniger Saiten (Fender Prezi) und gründete mit Gemahlin und Kumpels das Ensemble MONIKA SAID!. Trotz eigentlich viel zu kleiner Hände verdingt sich der freundlich, phlegmatische Notenlegastheniker „Pete“ nun bei der Musikerselbsthilfegruppe BAND NAME DISASTER als Bassist und Proberaumkühlschrankplünderer. Damit niemandem etwas erspart bleibt, gibt Kollege Beenken auch noch die singende Rampensau bei der völlig kranken Combo CAPTAIN VIRUS AND THE HYPOCHONDRIACS.

Seine Stärken: Peter kann mittlerweile außer A, E, D und G auch ein C und ein F spielen (im Grunde vollkommen überqualifiziert); Texte durch Klammersetzung unterteilen

Seine Schwächen: Tiefkühlpizza mit Sauce Hollandaise überbacken; Kommasetzung

Matthias Dorer

Gitarre, Gesang, Komposition

Offenburg ... wo sonst wird man geboren, wenn es einen raus auf die Bühne drängt. Geboren an dem Tag, an dem auch Persönlichkeiten wie Lee Aaron (eine kanadische Rocksängerin) oder Arndt Büssing (ein deutscher Komponist, Texter, Buchautor sowie Arzt) das Rampenlicht dieser Welt erblickten. Schon in der Schule erkannten Musiklehrer irgendwelche musikalischen Fähigkeiten, die dazu führten sich an der Oboe zu versuchen. Schnell wurde festgestellt, dass hier andere "Saiten" aufgezogen werden mussten und der Weg zur Gitarre war geebnet. Irgendwann raus aus der Schule, ging es hinein in die Schreinerlehre. Zum Glück alle Finger behalten. Leider nur Möbel und keine Gitarren gebaut. Auf den Trichter hätte man ja damals kommen können und teure Investitionen externer Gitarrenbauer wären einem erspart geblieben. Abgetaucht in die Selbständigkeit im Bereich der Druckvorstufe. Hauptsache kreativ und darum auch nebenher sich in verschiedensten Rollen im Amateurtheater in Offenburg versucht.

Als es ihn hinauszog und er auszog das Fürchten zu lernen, lebte er in Karlsruhe, Berlin und Köln bis die Karriere der Druckvorstufe ihn zur Tageszeitung nach Ludwigshafen holte. Von dort aus war der Schritt in die Musikszene, über den Rhein nach Mannheim, nicht weit. Dann öffnete ihm das Altpörtel seine Pforten und Speyer wurde zur Bleibe.
In der Szene herumlungernd, nahm ihn die Rockgruppe BAND NAME DISASTER unter ihre Fittiche. Zuvor mehr der Akustikgitarre zugetan schlich sich „klampfheimlich“ die E-Gitarre in sein Leben. Mit der macht er nun andern das Leben „um seine eigene Erfahrung“ reicher.

Seine Schwächen: Verlegt ständig seine Plektren

Seine Stärken: Kann auch ohne Plektrum spielen 

Jochen "Gonzo" Gonsior

Schlagzeug, Gesang, Komposition, Text

Jochen erblickte 1965 in Ludwigshafen am Rhein in Form einer Neonröhre das Licht der Welt. Durch dieses frühe Trauma geprägt, verfiel er im Kindergarten zunächst dem ungehemmten Konsum von Frigeo-Brause und Colafläschchen. Mit 6 Jahren rauchte er dann in einer Ecke des Schulhofs seiner Grundschule die erste Zigarette und legte damit den Grundstein für die klassische Rockmusikerkarriere. Versuche seiner Eltern, ihn durch intensiven Klavier- und Blockflötenunterricht am Konservatorium der Musik zu bekehren, fruchteten zwar zunächst und Jochen hatte seinen ersten Auftritt im Jahre 1973 vor großem Publikum in der Speyerer Stadthalle (3. Reihe rechts neben den Triangeln). Mit 15 Jahren wurde Jochen aber klar, dass er mit einer Blockflöte keine nennenswerten sozialen Erfahrungen machen würde, auch wenn sein Vortrag von "Oh, Du Fröhliche" in der Unterstufe immer für eine 1 in Musik im Halbjahreszeugnis gereicht hatte, und so stieg er auf Schlagzeug um. Seine erste Band YEGGMAN INCORPORATED galt 1981 als erste Schulband des Speyerer Kaiserdom Gymnasiums, kam aber trotz intensivster Proben nie über einen Auftritt im Foyer des Schulhauses hinaus. In der 80ern und 90ern sammelte er weitere Bands wie GIN FIZZ (als Sänger), THE LINE, MAT LONG BAND, THE DEAD CAT ON THE CARPET, THE WANNABES (erste veröffentlichte Vinyl-Scheibe), THE GREASERS, SOMETHING EXCITING, IL DOMO GURKI, HAPPY BONE AND THE PLUG bevor er nach langer Schaffenspause mit seinem Spätwerk (nicht vor 21 Uhr) bei BAND NAME DISASTER begann.

Seine Stärken: Jochen kann rechts und links anhand seiner Daumen unterscheiden; hat immer ein paar Plektren in der Tasche

Seine Schwächen: Bordeaux (auch die Stadt)